Patientenveranstaltung in Wuppertal am 11.8.2006
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| Die Referenten standen den Teilnehmern für Einzelgespräche zur Verfügung |
Am 11.8.2006 pünktlich um 18:30 war der Offenbach Saal in der altehrwürdigen Stadthalle zu Wuppertal mit 130 Teilnehmern gut besucht.
Die Patientenveranstaltung der Deutschen Rosazea Hilfe e. V. unter dem Motto: "Rosazea - wirksam behandeln" hat die Menschen motiviert zu kommen, trotz parallel beginnendem Bundesligastart im TV.
Thomas Schwennesen, 1. Vorsitzender der Deutschen Rosazea Hilfe e. V., begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und dankte den Referenten, dass sie sich für diesen Abend zur Verfügung gestellt haben.
Dank auch dem Kooperationspartner der Veranstaltung, der Galderma Laboratorium GmbH, die mit einem kleinen Imbiss und einem Informationsstand über das neu eingeführte Hautpflegepräparat Cetaphil für das leibliche Wohl und für Abwechslung sorgte.
Frau Dr. med. Gisela Albrecht, Direktorin der Hautklinik des Vivantes Klinikums Berlin-Spandau, informierte die Teilnehmer über das Krankheitsbild Rosazea.
Das Plenum lernte in anschaulichen Fotodarbietungen, dass Rosazea die Menschheit schon sehr lange begleitet. Verschiedene Auslösefaktoren und ganz besonders auch zum verwechseln ähnliche Krankheitsbilder, die aber einer anderen Behandlung bedürfen, wurden angesprochen.
In jedem Falle ist Rosazea eine Krankheit, die schon im frühesten Stadium schon in die Hände des Dermatologen gehört, so Frau Dr. Albrecht.
Prof. Dr. med. Percey Lehmann, Direktor der örtlichen Hautklinik des Helios Klinikums Wuppertal, konzentrierte sich in seinem Vortrag auf die Therapiemöglichkeiten der Rosazea und auf die Therapiestrategien in seiner Hautklinik.
Als sehr wichtig stellte Prof. Lehmann, neben der medizinischen Behandlung, auch die Eigenverantwortung und präventive Initiative des Patienten heraus. Triggerfaktoren, wie Stress, blutdruckerhöhende Genussmittel, übermäßige Sonneneinwirkung uvm
gilt es möglichst so zu vermeiden, dass der Verzicht nicht schlimmer ist als die Krankheit selber.
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| Großes Interesse bei der DRH Patientenveranstaltung in Wuppertal. |
Die Kosmetikerin, Frau Löwe, stellte mit freiwilligen Plenumsteilnehmerinnen die praktische Arbeit der Rosazea-Massage und der allgemeinen Gesichtsbehandlung vor. Hier wurde den Betroffenen deutlich, dass regelmäßige kosmetische Hautmassage und -pflege einen großen Anteil am Wohlbefinden des Patienten, trotz Rosazea, haben. Wichtig ist das tägliche Prozedere, zu dem man sich Zeit lassen sollte, um eine entspannende Wirkung auf Gesichtshaut und Seele zu erzielen.
Parallel zu der Kosmetikvorführung standen die Referenten für Fragen aus dem Plenum und in Einzelgesprächen zur Verfügung.
Alle Beteiligten waren sich nach zwei Stunden einig darüber, dass sie einen kompakten, informativen und, trotz zu erduldender Krankheit, geselligen Abend verleben konnten.
Die Deutsche Rosazea Hilfe e.V . dankt auch an dieser Stelle noch einmal allen sichtbaren und unsichtbaren Menschen, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.

